Reginahaube I Ellwangen

189,00 869,00 

 

FACING TRADITION

 

Alle Leinwände aus 380 g/m² Canvasmaterial werden hochwertig bedruckt und von uns auf Fichtenkeilrahmen gespannt.

Zusätzlich können hier individuell Schattenfugenrahmen in verschiedenen Farben gewählt werden, die das Bild zu einem besonderen Schmuckstück machen.

Wird „keine Farbe“ bei den Schattenfugenrahmen gewählt, wählen wir die Rahmenfarbe.

Der A3 Druck wird auf hochwertiges Hahnemühle Fine-Art Papier gedruckt und in einen schwarz gemaserten Holzrahmen mit Anti-Reflex-Glas gerahmt. Der Look ist matt-strukturiert. Jeder A3 Druck wird vorne von Sebastian Wehrle signiert.

Alle Bilder werden in Eigenarbeit gerahmt, signiert und verpackt.
Standardlieferzeit beträgt daher ca. 1 – 3 Arbeitswochen, schneller geht es wenn Sie auf einen Cappuccino oder Espresso der Extraklasse vorbei kommen.

Versionen in Museumsglas und AluDibond sind individuell per Email bestellbar. Schicken Sie einfach eine Email an assistenz@sebastian-wehrle.de.

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Beschreibung

Die Haube wurde seit dem späten 18. bis Anfang des 20. Jh. von der ländlichen Bevölkerung der katholischen Alb zu festlichen Anlässen getragen. Die goldene geklöppelte Spitze wurde mit Hohlspitzentechnik in Verbindung mit Tüll, Chenille und Perlen gefertigt. Die verwandten anderen hohen Hauben wie Pfauenrädle, Radhaube, Florradhaube, und Fältelhaube wurden von den Frauen seit der Barockzeit von der Alb bis zum Bodensee getragen. Durch Anerbentum und Weberei war die damalige Gesellschaft auf der katholischen Alb wohlhabend.
 
Der Theologe Friedrich August Köhler schrieb 1790: „Die Kleidung der Weibsleute in Suppingen ist besser als sonst auf der Alb.“

Laut Professor Memminger (Oberamtsbeschreibung Ehingen, 1826) sei die Kleidung des Landvolkes an der Donau im Gegensatz zur Kleidung anderer Albbewohner durch „mehr städtisches Aussehen“ und in „Form und Stoff“ mit „größerer Wohlhabenheit“ ausgedrückt.
 
Somit war dieser Wohlstand eher regional geprägt.
 
Zur Reginahaube wird ein wollener Rock oder ein schwarzer Barchentrock (Schafwolle) mit rotem Unterrock, Baumwoll- oder Seidenschürze getragen.
 
Die „Schwabenhaube“ ist sogar bis nach Oberstdorf im Allgäu verbreitet. Dort wird Sie als historische Tracht gepflegt.
 
Dank geht an das württembergischen Trachtenmuseum in Pfullingen, für die Leihgabe.

 

 

Zusätzliche Information

Gewicht n. a.
Größe n. a.