Reginahaube | Ellwangen

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Die Haube wurde seit dem späten 18. bis Anfang des 20. Jh. von der ländlichen Bevölkerung der katholischen Alb zu festlichen Anlässen getragen. Die goldene geklöppelte Spitze wurde mit Hohlspitzentechnik in Verbindung mit Tüll, Chenille und Perlen gefertigt. Die verwandten anderen hohen Hauben wie Pfauenrädle, Radhaube, Florradhaube, und Fältelhaube wurden von den Frauen seit der Barockzeit von der Alb bis zum Bodensee getragen. Durch Anerbentum und Weberei war die damalige Gesellschaft auf der katholischen Alb wohlhabend.

Der Theologe Friedrich August Köhler schrieb 1790: “Die Kleidung der Weibsleute in Suppingen ist besser als sonst auf der Alb.” Laut Professor Memminger (Oberamtsbeschreibung Ehingen, 1826) sei die Kleidung des Landvolkes an der Donau im Gegensatz zur Kleidung anderer Albbewohner durch “mehr städtisches Aussehen” und in “Form und Stoff” mit “größerer Wohlhabenheit” ausgedrückt. Somit war dieser Wohlstand eher regional geprägt. Zur Reginahaube wird ein wollener Rock oder ein schwarzer Barchentrock (Schafwolle) mit rotem Unterrock, Baumwoll- oder Seidenschürze getragen. Die „Schwabenhaube“ ist sogar bis nach Oberstdorf im Allgäu verbreitet. Dort wird Sie als historische Tracht gepflegt.

Dank geht an das württembergischen Trachtenmuseum in Pfullingen, für die Leihgabe.

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Beschreibung

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